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Wann sollte man die Seefracht bevorzugen

Die zwei häufig benutzten Arten, um Güter über eine längere Distanz zu befördern, sind die See- und Luftfracht.

Wann sollte man die Seefracht bevorzugen

Die zwei häufig benutzten Arten, um Güter über eine längere Distanz zu befördern, sind die See- und Luftfracht. In diesem Ratgeber vergleichen wir diese zwei Transportarten und erörtern, in welchen Situationen die Seefracht vorteilhafter ist als die Luftfracht.

Unterschiede zwischen Luftfracht und Seefracht

Ohne Frage, beide Transportmöglichkeiten sind sehr beliebt. Dies hat unter anderem auch damit zu tun hat, dass die Logistikbranche momentan in allgemeiner Hinsicht einen Aufschwung erlebt. Der Transport von Gütern über den Luftverkehr ist definitiv der schnellste, aber auch der teuerste und umweltschädlichste Weg. Ebenso ist die Beladung auch enorm begrenzt. Wenn eine hohe Kapazität erforderlich ist und die Lieferzeit keine große Rolle spielt, wird in der Regel der Wasserweg bevorzugt. Je sperriger und schwerer die zu transportierenden Frachten sind, desto sinnvoller ist es, auf die Seefracht zurückzugreifen. Falls in kürzester Zeit in weiter Entfernung beispielsweise Medikamente benötigt werden, dann ist die Luftfracht die beste Lösung hierfür.

Normalerweise wählt man bei interkontinentalen Lieferungen eine Spedition für internationale Seefracht. Das Transportieren mit der Seefracht ist einerseits kostengünstiger und zum anderen können gleich mehrere Container beladen werden. Durch die Modernisierung der Schiffe wird der Transport von Gütern immer sicherer und schneller. Zudem können die Container getrackt werden, sodass Sie zu jederzeit wissen, wo sich Ihre Fracht momentan aufhält.

Nachteile und Vorteile

Im Folgenden gewähren wir Ihnen einen guten Einblick in sämtliche Vor- und Nachteile der See- sowie Luftfracht:

Seefracht Vorteile:

  • Geeignet für lange Lieferzeiten und für eine breiten Produktpalette geeignet
  • Transport enorm großer Mengen möglich. Ein großes Containerschiff ist in der Lage, bis zu 20000 TEU (Zwanzig-Fuß-Äquivalenzeinheiten) zu befördern.
  • Unter sämtlichen Verkehrsträgern ist der Seeweg der umweltfreundlichste
  • Sehr wirtschaftlich – die Linienschifffahrt ist der erfolgreichste Verkehrsträger für
  • üter Umfassende Abdeckung auf der ganzen Welt.
  • Fassettenreiche Carriere-Optionen für die Güter-Verlader

Seefracht Nachteile:

  • Eventuell extrem lange Lieferzeiten
  • Der Seeweg ist allgemein für Kurzstreckentransporte nicht kosteneffektiv
  • Von Witterungsbedingungen wie schwere See, Wasserständen, Sturm, etc. abhängig
  • Verzögerungen von mehreren Tagen oder sogar von bis zu ein paar Wochen sind durchaus möglich
  • Angriffe von Piraten in Gefahrenregionen

Luftfracht Vorteile:

  • Superschneller Transport der Fracht
  • Geringerer Umschlag von Gütern
  • Keine komplizierte Dokumentation
  • Meistens pünktliche An- und Abreise
  • Sehr hohe Sicherheit für Ihre Fracht

Luftfracht Nachteile:

  • Transportkosten sind sehr hoch
  • Gefahrgüter dürfen nicht befördert werden
  • Beschränkung von Größe und Gewicht der Güter

Was muss bei der Versendung per Seefracht beachtet werden?

Damit alles problemlos verläuft, müssen bei einem Transport per Seefracht einige Dinge beachtet werden. Hierzu können Sie uns gerne – beispielsweise per Telefon – kontaktieren.
Unsere Telefonnummer +49 89 23 23 97 89-0, (https://yarres-logistics.com/).

Welche Möglichkeiten gibt es?

Allgemein kann man sagen, dass die Seefracht in Bulk, also Schüttgut und Massengut sowie Boxenfracht eingeteilt wird. Bei der Beladung der Container wird zwischen Komplettladung und Stückgut unterschieden. Zwischen 1,5 und 15 Kubikmeter an Gütern, müssen die Waren als Stückgut versendet werden. Bei mehr als 15 Kubikmetern ist eine ganze Box sinnvoll.

Was für Frachtdokumente sind nötige?

Diese zwei Frachtdokumente sind für den Versand sehr wichtig:

  • Seefrachtbrief: Belegt die Übergabe der Fracht an den Frachtführer
  • Bill of Loading (B/L): Belegt den Inhaber der Fracht

Ebenso wichtig sind:

  • Ladungsverzeichnis
  • Export-Zolldokument
  • Handelsrechnung
  • Seefrachtrechnung

Muss die Fracht nach besonderen Auflagen verpackt werden?

Es müssen wichtige Bedingungen bei der Ausfuhr in Drittländer in Sachen Verpackung beachtet werden. Die Verpackungen müssen sehr stabil sein und auch bestimmten Standards entsprechen, wie dem internationalen Pflanzenschutzübereinkommen.

Warum die Fracht überhaupt verpacken?

  • Hohe Packungsdichte
  • Schutz der Ladung gegen Diebstahl und Beschädigung
  • Funktion als smarter Ladungsträger
  • Positionieren von Bauteilen für spätere Weiterverarbeitung
  • Recycle-Fähigkeit

Normalerweise bestehen Exportpaletten aus Kunststoff, da diese ein geringes Gewicht haben und extrem stabil sind. Aufgrund der hohen Stabilität von Holz können aber auch manchmal solche Paletten verwendet werden. Ebenso kommt oftmals Wellpappe zum Einsatz. Werden die Güter durch verschiedene Klimazonen transportiert, dann sollte auch dementsprechendes Verpackungsmaterial benutzt werden. Denn durch die Temperaturschwankungen entsteht Feuchtigkeit, welche den Waren eventuell schaden könnte.

Tracken

Das Tracking der eigenen Box wird immer beliebter. So hat man die Möglichkeit, jederzeit online den Ort seiner Fracht ausfindig zu machen. Recherchen und Nachfragen werden dadurch überflüssig. Oft erfolgt das Tracking per Scan, mithilfe von Indikatoren wie der Containernummer, der Bestellnummer oder dem Seeladeschein. Mithilfe eines Scanners wird bei jedem Umladen der Box der Standort neu erfasst. Ein Container kann allerdings ebenso in Echtzeit per GPS getrackt werden. Der Sender kann zudem mit einer Sensorik ausgestattet werden, die an Temperaturen, Öffnungen, Feuchtigkeit, Erschütterungen oder den Neigungswinkel gekoppelt ist.

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Lagerung

FAQ:

Wie verpackt man Gefahrgut ordnungsgemäß?
Das A und O bei der Beförderung von gefährlichen Gütern ist: Es muss in jedem Falle die Außenverpackung nach den Gefahrgutvorschriften gekennzeichnet sein. Das heißt: Erforderliche UN-Nummern und Gefahrzettel müssen auf der Außenseite der Verpackung sichtbar angebracht werden.

Wer kümmert sich um die DGD?
DGD ist die Abkürzung für gefährliche Güter. Die DGD muss vom Ablader erstellt werden und identisch mit dem IMDG Code sein. Auf den Daten basierend beschließt die Reederei, ob die Frachten verladen werden können. Falls die DGD fehlerhaft oder nicht rechtzeitig da ist, kann die Reederei die Güter durchaus ablehnen.

Welche Papiere benötigt ein Spediteur?
Neben dem Seefrachtbrief und dem Ladeschein sind je nach Fracht die Begleitpapiere von großer Bedeutung.

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